
Presse
Wiltrud Weber über "Blue and Deep" im Vogue Magazin, Nov. 2011
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"Sopranistin trifft auf Afro-Rhythmen" 19.10.2011
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"Konzerbesucher spüren ein Rieseln auf der Haut" 23.5.2011
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"Wiltrud Weber singt in acht Sprachen" 9.7.2010
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"Hunderte von Musikfans feiern trotz heftiger Regenschauer Wiltrud Weber und ihre Band" 30.7.2010
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Diese Stimme ist in mehreren Musikwelten zu Hause
Die Fangemeinde von Wiltrud Weber hat den Weissenauer Festsaal am Donnerstag fast ganz ausgefüllt. Die in New York lebende Sängerin kam mit starker musikalischer Begleitung: den Brüdern Gregor (Violine) und Veit Hübner (Bass) und Bobbi Fischer (Klavier).
Das Programm bot neben zwei klassischen Liedern von Rossini und Tschaikowsky vor allem Songs amerikanischer Liedermacher, einige davon für Wiltrud Weber komponiert, wieder andere von ihr selbst getextet. Sie fühlt sich in mehreren Sprachen zu Hause und so sind ihre eigenen Texte wie zu “Berlin/New York” in ihrer Muttersprache geschrieben, ein Song wie “Peace on the Subway” in Englisch, das betont langsame “Sur mon vélo” auf Französisch. Ein hebräisches Lied für den Frieden, “Shir la Shalom”, singt sie im Original, das Tschaikowsky-Lied “Otchego” auf Russisch.
Das ist eine Leistung die grossen Respekt verlangt, aber eine intelligente und sprachbegabte Sängerin weiss eben um die Bedeutung der Sprachmelodie für das Lied. .....
Mit dem weltberühmten jiddischen Swing-Standard “Bei mir bist du scheyn” als Zugabe ernteten die Vier einen wahren Begeisterungssturm und so belohnten sie das heftig klatschende Publikum noch mit der Wiederholung von “Sur mon Vélo”.
Schwäbische
Zeitung, 2009
Kongeniale Arrangements
Die Sängerin Wiltrud Weber hat mit Gregor Hübner, Violine, Bobbi Fischer, Klavier und Veit Hübner, Bass beim Bodenseefestival mit einfallsreichen Arrangements, Witz und Charme das Publikum restlos begeistert....Die kongenialen Arrangements der “7 Canciones populares Espagnolas” von Manuel de Falla erregten helle Bewunderung...Die Sopranstimme stand in den Liedern von Liebe und Leid mit warmem verführerischem Timbre und raumgreifender Melancholie im Mittelpunkt.... Höhepunkte klanglicher Schönheit bargen vier Stucke aus “Sieben frühe Lieder” des jungen Alban Berg. Von Bobbi Fischer am Klavier begleitet, brachte Wiltrud Weber die Poesie der Lieder zum Strahlen...Wiltrud Weber gab mit ihrem Song “Children of the Sun” und der Hymne an die Lebensfreude von Artie Butl “Here’s to Life” dem Schluss einen kraftvollen, persönlichen Ausdruck.
Süddeutsche Zeitung, 2008
Der Sogwirkung konnte kaum jemand entrinnen
Ravensburg - Eine weltoffene Musik haben Wiltrud Weber (Sopran), Gregor Hübner (Violine) und Nikolai Gersak (Orgel) in die Klosterkirche Weissenau gebracht.Für zahlreiche Besucher war das Konzert an dem schönen Juniabend geistiger Zuspruch und Liebeserklärung an das Leben zugleich.
"Klassik und Mehr" war das Konzertprogramm überschrieben. Klassikpop und Weltmusik sind Schubladen, in die man die weltoffene Musik einordnen könnte, zu der Wiltrud Weber und Gregor Hübner sich zusammenfinden. Ihre Musikauffassung führt den Ernst klassischer Musik nicht in einer substanzfreien Höhe fort, sondern öffnet die klassische Tradition für die Lebensnähe und Leichtigkeit von Pop, Jazz und Folk.
Mit dem schlichten "Ave Maria" von Camille Saint-Saens, dem fröhlichen "Laudate Dominum" KV 321 und dem innig klaren "Agnus Dei" aus der Krönungsmesse KV 317 von W.A.Mozart öffneten die drei Musiker die Ohren der Zuhörer.
Gregor Hübner prägte mit dem blitzenden Feuer seiner Violine den Abend, Wiltrud Webers interessante, facettenreiche, vielfarbige Stimme, hölzern verhangen und strahlend hell wie Licht durchfluteter Wald gab ihm sein Geheimnis. Wiltrud Weber und Gregor Hübner sind aufeinander eingespielt, fördern und fordern sich.
Wiltrud Webers "In your light", eine Eigenkomposition und ein mystisches Bekenntnis gelang zur Beschwörung, in der Sopran und Violine einander in selbstvergessene Hingabe trieben. "In your light" kam schon voriges Jahr in der Weissenauer Klosterkirche zur Aufführung. Hier wurde die wachsende Offenheit der beiden Musiker deutlich spürbar.
Mit Liedern von Kurt Weill, von Lennon/McCartney und dem "Apres un Reve" von Gabriel Faure schloss das Programm.
Auf den heftigen Beifall gaben die Musiker den Tango "Besame mucho" als Zugabe und schliesslich noch das "Ave Maria" von Franz Schubert.
Schwäbische Zeitung, 2006
Musiker wagen die Gratwanderung
Ravensburg-Weissenau — „So voll war die Kirche noch nie!“ Mitveranstalter Ulrich Höflacher freute sich mit den drei Solisten. Das Wagnis, klassische zur populären Musik hin zu öffnen, traf in der Klosterkirche Weißenau auf begeisterte Zustimmung.
Der Weißenauer Konzertabend im Marienmonat Mai war von der Arie Georg Friedrich Händels „Meine Seele hört im Sehen“ zum Spiritual „The Water is wide“ ein Gruß an die Gottesmutter und ein vom Publikum freudig aufgenommenes musikalisches Bekenntnis.
Beim „Vidit suum dulcem natum“ aus dem Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) zeigte sich die alte Musik aufregend neu. In ihrem Seufzen von der teils improvisierenden Violine begleitet wanderte die Stimme zwischen dunklen Schatten und gleißenden Höhen. Das dramatische „Ave Maria“ der Desdemona aus Giuseppe Verdis Oper „Othello“ wie das liedhaft liebliche „Ave Maria“ von Franz Schubert erforderten ein breites Spektrum von Wiltrud Weber. Sie meisterte die Spannweite mit dem kunstvollen, instrumentalen Einsatz ihrer Stimme und erzielte dabei eine eingängige Natürlichkeit, die den unmittelbaren Zugang zum Hörer findet.
Wie viel schöpferische Kraft die ungewöhnliche Begegnung frei setzte, machte ein Spiritual klar. Wiltrud Weber hatte die zwei Instrumentalisten zum Mitsingen ermutigt. Das Publikum wurde bei „Mother above us“ mit einem dreistimmigen Chorus überrascht. Das Einfache erwies sich als spektakulär.
Schwäbische Zeitung, 2005
Eröffnung der Schlossfestspiele
W.A.Mozart "Bastien und Bastienne"
Allen voran ist Wiltrud Weber zu erwähnen, die den groessten Part zu singen hatte und eine verliebte Schäferin mit Grazie, verspieltem Charme und ihrer hellen, mühelosen Sopranstimme bot.
Dillenburger Zeitung, 2001
Perfektion in Harmonie und Grazie
Lyrischer Liederabend mit Wiltrud Weber und Leonid Dorfman
Die schöne Klarheit und die Variationsbreite der Sopranstimme von Wiltrud Weber ging den Zuhörern unter die Haut wenn sie von Hugo Wolfs' "Land in dem die Zitronen blühn" sang.
...Einmal mehr bewiesen die beiden Solokünstler das ganze Spektrum ihrer Virtuosität.Das begeisterte Publikum entliess sie nur ungern nach einer Zugabe von Richard Strauss' "Morgen".
Friedberger Zeitung, 1.10.1999
F. Poulenc "Gloria"
Grossen Anteil am Aufführungserfolg hatte die Sopranistin Wiltrud Weber, bekannt in unserer Region und darüber hinaus. Hervorzuheben die Unfehlbarkeit der Intonation, auch bei äusserst schwierigen Passagen, mühelos und deutlich artikulierend und dynamisch die melodischen Linien ihres Gesanges nachzeichnend.
Schwäbische Zeitung, 1999
Seraphischer Gesang
Liederabend auf Schloss Achberg mit Wiltrud Weber und Harald Streicher
Wiltrud Weber bot mit ihrer hochbegabten Stimme Lieder von Brahms, Berg und M.de Falla. Ihre Interpretationen gelangen überzeugend in stetiger inhaltlicher Bezogenheit. So sanft sotto voce zu singen, bei dennoch vollem Ton, ist Gesangskunst in Potenz. Das ging so richtig unter die Haut. Das begeisterte Publikum erklatschte sich vier (!) Zugaben, was zu einem kleinen Nachkonzert führte: Carl Loewes reizende "Mädchenwünsche", zwei schmissige Zigeunerlieder von Dvorak (tschechisch gesungen) und als Inbegriff seraphisch seelenvollen Gesangs Schuberts "Ave Maria" mit gekonnt leisest möglichem (Stimm-) Schluss.
Süddeutsche Zeitung, 1998
Frühling und Knochenarbeit
Wiltrud Weber und Leonid Dorfman bei Ina Önal
Abwechslungsreich gestaltete das Duo zunächst vier gut ausgewählte Lieder von Brahms, wobei besonders die grosse dynamische Bandbreite von Wiltrud Weber und ihre ausdrucksvolle Mimik auffielen.
...Wie schon hier waren auch bei vier Liedern von Gabriel Faure ihre klare Tongebung und Artikulation bemerkenswert. Sie wusste, wovon sie "erzählte". Die technische Umsetzung ergab sich daraus wie selbstverständlich.
Frankfurter Allgemeine, 1998
